Auszeichnungen ⋅ Preise ⋅ Ehrungen

Besuch beim Bundespräsidenten

Ein Traum geht in Erfüllung!

Am 21.02.2013 wurden die Schüler und Schülerinnen der Regenbogen Grundschule in Neukölln im Rahmen der Verleihung des Verdienstordens an Wolfgang Niedecken im Schloss Bellevue vom Bundespräsidenten Joachim Gauck empfangen.

Der Klasse F6 wurde diese Ehre zugewiesen, da sie das Projekt „KiReWe“ in den Unterricht integriert und sich seit einem halben Jahr mit Themen befasst haben, die Einblicke in die Lebensentwürfe und -realitäten der Kinder aus dem afrikanischen Kontinent erlaubten. Neben der neugierigen Erforschung der Selbstverständlichkeiten im Alltag eines ugandischen Schulkindes, wurde zwangsläufig die Auseinandersetzung mit dem Thema „Kindersoldaten“ unter pädagogischer Leitung angeregt. In dieser herausfordernden Lernphase wurde die Schulstation, die das Projekt „KiReWe“ konzeptionell ins Leben gerufen hat, vom gemeinnützigen Verein „Gemeinsam für Afrika e.V.“ durch einen lebhaft ideellen Austausch unterstützt.

Die Begegnung mit dem Bundespräsidenten stellte für die Kinder eine Würdigung und Wertschätzung ihres Engagements dar, die dankend mit der symbolischen „Verleihung des Verdienstordens an den Bundespräsidenten, an Herrn Niedecken und an Frau Will“ angenommen wurde. Die in Südafrika traditionell verbreiteten Stoffpuppen – u.a. das Symbol des Versprechens -, die eigens von den SchülerInnen gebastelt und „verliehen“ wurden- besiegelte einen neuen Freundschaftspakt.

Tele-Tandem Förderpreis 2011

Der Regenbogen-Grundschule wurde am 10.11.2011 für das Tele-Tandem-Projekt “Spiele-Les jeux“ der Tele-Tandem Förderpreis 2011 vom Deutsch-Französischen Jugendwerk verliehen.

Das Projekt wurde im Schuljahr 2010/2011 unter Leitung von Frau Strässer mit der französischen Partnerschule in Paris durchgeführt.
Der Tele-Tandem Förderpreis ist mit 600 € dotiert. Der Betrag geht jeweils zur Hälfte an die beiden Partnerschulen.

Förderpreis in Höhe von 5000 Euro

25.10.2011 – Die Berliner Volksbank zeichnete 10 Schulen aus, die sich um den Titel „Zaster Master” beworben hatten.

Außer der Reihe hat sich die Regenbogen-Schule – eine kunstbetonte Grundschule in Berlin – beim Wettbewerb „Zaster Master” beworben. Die Neuköllner Grundschule liegt im Rollbergviertel des sozialen Brennpunktbezirks Neukölln. Über 80 Prozent der 600 Schüler haben einen Migrationshintergrund und privat keinen Zugang zu deutschsprachigen Büchern. Keine guten Voraussetzungen für die Lehrkräfte, denen das Lesen besonders wichtig ist.

Hier setzt die Schule mit der Bibliothek an, in der regelmäßig Autorenlesungen stattfinden, es gibt ein Bilderbuchkino und es werden Märchenstunden durchgeführt. Die Berliner Volksbank hat sich im Rahmen ihres gesellschaftlichen Engagements entschlossen, die Schulbibliothek mit einem Förderpreis in Höhe von 5.000 EUR zu bedenken.

Kinder zum Olymp!

Kinder zum Olymp! ist die Bildungsinitiative der Kulturstiftung der Länder. Aufgabe der Stiftung ist es, Kultur und Kunst zu bewahren, zu erhalten und zu vermitteln. Dabei gilt die Überzeugung, dass Kultur kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. Und das auch schon für die Kleinsten. Video: Rede des Bundespräsidenten Joachim Gauck „Kunst kommt vom Ausprobieren

27.09.2009 – Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass Ihr Projekt „Upside down and around“ zu den Preisträgern 2009 der Sparte Tanz, Altersgruppe Klasse 5-9 im KINDER ZUM OLYMP! Wettbewerb „Schulen kooperieren mit Kultur“ gehört. Das KINDER ZUM OLYMP! Team der Kulturstiftung der Länder und die Deutsche Bank Stiftung als Partner und Förderer des Wettbewerbs gratulieren Ihnen sehr herzlich zu einem Preis von 2.000 € für ein neues schönes Projekt!

Preisverleihung - Herbert-Quandt-Stiftung: Frau Bulut mit anderen Teilnehmern des Projekts

Preisverleihung: Frau Bulut mit anderen Teilnehmern des Projekts

Trialog der Kulturen-Schulenwettbewerb

Interkulturelle Kompetenzen stärken – Wissen über die Lebenswelten von Judentum, Christentum und Islam vertiefen

08.10.2008 – Die Regenbogen-Grundschule in Berlin Neukölln wurde für ihr Bemühen im Bereich des Trialoges ausgezeichnet. Die Regenbogen-Grundschule bemüht sich seit Jahren um ein friedliches Miteinander von Schülern verschiedener Religionen. In diesem Zusammenhang arbeitet die Regenbogenschule mit den Religionslehrkräften, unter ihnen befindet sich auch die islamische Religionslehrerin Frau Aynur Bulut, eng zusammen.

Seit zwei Jahren beteiligt sich die Schule am Trialog-Wettbewerb der Herbert Quandt-Stiftung und wurde nun zum 2. Mal für ihre Leistung ausgezeichnet. Nachdem die Regenbogen-Grundschule im Jahr 2007 den dritten Platz erhielt, wurde sie im Jahr 2008 mit dem zweiten Platz ausgezeichnet.

Seit Beginn des Schuljahres 2006/2007 nahm die Regenbogen- Grundschule in Neukölln dem einem Wettbewerb „Trialog der Kulturen“ (Interreligiöses Projekt Himmel und Hölle) der Herbert- Quandt- Stiftung teil und bekam für ihre Arbeit den 3. Platz. Dabei haben einige Künstler und die ReligionslehrerInnen aller Religionsgemeinschaften teilgenommen, so auch Frau Aynur Bulut (islamische Religionslehrerin) von der Islamischen Föderation.Bei dem Projekt hat man mit den Schülern der 5.und 6. Klasse zusammen gearbeitet, wobei auch in manchen Klassen Eltern bei den Schülerarbeiten mitgeholfen haben.

Das Ziel des Projekts war es, Vorurteile abzubauen und die Kommunikation der Schüler untereinander, trotz verschiedener Glaubensrichtungen und Meinungen, zu fördern bzw. zu stärken.

Die islamische Religionslehrerin hat in einigen Klassen über das Thema „Der Islam und die Jenseitsvorstellung im Islam“ detailliert berichtet und einige Unterrichtsstunden der Projektschüler vertreten. Sie hat in einer Klasse mit den Eltern die Themen „Die Zehn Gebote“ und „Das Glaubensbekenntnis im Islam“ behandelt und anschließend wurden diese auf Seidentücher aufgeschrieben. Am Anfang des Projekts haben sich die Vertreter aller Religionsgemeinschaften mit den LehrerInnen der Schule getroffen und über die Grundelemente der eigenen Religion geredet bzw. aufgeklärt. Dabei wurden viele Unkenntnisse und falsche Informationen über den Islam bei vielen LehrerInnen behoben (bei manchen sogar Vorurteile).

Die Schüler haben bei Ihren Projektarbeiten viele Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten der Religionen entdeckt. Außerdem hat die Religionslehrerin eine Moscheeführung für die 6. Klasse übernommen, was ein Teil des Projekts war, weil alle Gotteshäuser mit den Schülern besucht wurden sollten.