Regenbogen-Schule

9. Grundschule Berlin-Neukölln Kunstbetonte Schule - Staatliche Europaschule Berlin Schwerpunktschule für Französisch

Schüleraustausch mit Schulen in der Ukraine und in Polen

Als Lehrer einer Schule in der westlichen Ukraine mit der Bitte an uns herantraten, eine Schulpartnerschaft mit einem jährlichen Schüleraustausch zu gründen, haben wir diese Anregung aufgegriffen, und so treffen sich schon seit acht Jahren Schüler beider Länder -abwechselnd in Sokal oder in Berlin- Neukölln.

""Die verantwortunsvolle Aufgabe des regelmäßigen Schüleraustausches hat Herr Beeten übernommen.



Erweiterung des Horizontes:


Viele Schüler erfahren während des Austausches häufig das erste Mal, dass sie in einer ihnen anfangs sehr fremden Umgebung herzlich aufgenommen werden. Sprachliche Verständigungsprobleme treten da meist sehr schnell in den Hintergrund. Gemeinsame Programmpunkte wie die Durchführung eines Kunstprojektes, das Einüben eines Tanzes oder Theaterstückes oder das Erkunden einer Landschaft oder einer Stadt tragen erheblich zum Gelingen einer Begegnung bei.

Die Schülerbegegnungen unserer Schule erweitern den Horizont der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler, sie tragen dazu bei, Menschen anderer Länder kennen zu lernen und fördern den uns lange verwehrten Erfahrungsaustausch mit den Kindern, Jugendlichen und Familien unserer gar nicht so fernen östlichen Nachbarländer.

Bezug zur Geschichte:


Berlin als eine Stadt im östlichen Teil Deutschlands ist geprägt durch bedeutende Daten der deutschen, europäischen und Weltgeschichte. Entscheidende Ereignisse des 20. Jahrhunderts nahmen von Berlin aus ihren Lauf. Hier kann man die einzelnen Geschichtsepochen wie die Zeit des Nationalsozialismus, die Trennung in Ost und West, die Wiederfindung der Einheit und das Näherrücken der Länder unseres Kontinents besonders intensiv verspüren.

Was vor zwanzig Jahren noch undenkbar war, ist heute für uns schon eine Selbstverständlichkeit: Das freie Reisen, die unbeschwerte Begegnung mit jungen Menschen anderer Länder und der gegenseitige Austausch ihrer Erfahrungen im gemeinsamen Haus Europa.
Wegen unserer Nähe zu den Ländern des ehemaligen Ostblocks und der eigenen Erfahrung der Teilung in Ost und West, sollte es gerade für uns in Berlin ein besonderes Anliegen sein, die Hände Richtung Osten auszustrecken.



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