Regenbogen-Schule

9. Grundschule Berlin-Neukölln Kunstbetonte Schule - Staatliche Europaschule Berlin Schwerpunktschule für Französisch

Handlungsplan der Regenbogen-Schule bei Schuldistanz

Vorbemerkungen:

  • Der Handlungsplan wird allen am Schulleben Beteiligten bekanntgegeben und in Plakatform im Sekretariat, im Lehrerzimmer und im Foyer ausgehängt.
  • Jeweils in der ersten Elternversammlung eines Schuljahres wird über die Schulpflicht und die Vorgaben dieses Handlungsplans informiert.
  • Zum Beginn jedes neuen Schuljahres erfolgt eine Belehrung des Kollegiums zum Handlungsplan, neue Kolleginnen und Kollegen werden von der Schulleiterin eingewiesen.
  • Alle Fälle von Schuldistanz oder Verdacht auf Schuldistanz werden der Schulleiterin vorgelegt.
  • Beurlaubungen müssen immer rechtzeitig schriftlich beantragt werden.
  • Liegen sie nicht unmittelbar vor oder nach Ferien bzw. Feiertagen, kann sie der Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin bis zu drei Tagen unter Berücksichtigung aller Umstände genehmigen.
  • Längere Beurlaubungen sind der Schulleiterin über den Klassenlehrer bzw. die Klassenlehrerin vorzulegen.
  • Vor und nach Ferien sollen gemäß der Ausführungsvorschrift Schulpflicht keine Beurlaubungen genehmigt werden.

Schul-distanzstufe

Merkmale

Erforderliche Handlungen

Durch wen?

Vor-

beugung

- Tägliches Überprüfen der Anwesenheit

- Vermerk jedes Fehlens (entschuldigt und unentschuldigt)

- Auch Verspätungen zur Stunde oder stundenweises Fehlen ins Klassenbuch eintragen

- Fehlt ein Schüler/Schülerin krankheitsbedingt: Am ersten Tag müssen die Erziehungsberechtigten anrufen oder vorbeikommen, um ihr Kind mündlich zu entschuldigen. Bei Rückkehr in die Schule muss eine schriftliche Entschuldigung mit Grund und Dauer der Abwesenheit vorgelegt werden.

Fehlt das Kind länger als eine Woche, muss ein ärztliches Attest vorgelegt werden.

- Bei Fehlen unmittelbar vor oder nach Ferien und Feiertagen muss von den Erziehungsberechtigten stets ein ärztliches Attest für alle Fehltage vorgelegt werden, ansonsten gilt das Fehlen als unentschuldigt.

- Bei häufigem entschuldigten Fehlen Gespräch mit den Kindern und Eltern – Ursachen herausfinden (z.B. wirklich krank oder Angst, Mobbing……, Hilfen anbieten),

ggf. ein ärztliches Attest einfordern oder Vorstellung des Kindes beim Schularzt

Klassenlehrer*in

Erziehungsberechtigte

Klassenlehrer*in

1

- Sich auffällig oder unauffällig vom Unterricht abwenden

- Träumen, abschalten

- Stören, dazwischen rufen

- Gespräch mit dem Schüler/Schülerin über mögliche Ursachen, Hilfen anbieten

- Informelles Gespräch mit den Erziehungsberechtigten über Lösungsmöglichkeiten, Kontakte usw.

- Unentschuldigtes Fehlen am ersten Tag: Anruf bei den Erziehungsberechtigten

Klassenlehrer*in

2

- Zu spät kommen

- Ausschluss vom Unterricht provozieren

- Den Klassenraum verlassen

- Stunden versäumen oder abhängen

- Gelegentliches Fernbleiben (bis zu 10 Fehltagen im Schulhalbjahr)

- Unentschuldigtes Fehlen stunden- oder tageweise

Bei 2 bis 5 unentschuldigten Fehltagen:

- Beratung

- Gespräch mit der Schülerin/dem Schüler

- Formelles Gespräch mit den Erziehungsberechtigten

- Dokumentation im Schülerbogen

Ab 5 unentschuldigten Fehltagen:

- Schulversäumnisanzeige an das Schulamt bei 5 unentschuldigten Tagen im Schulhalbjahr (immer wieder), die nicht aufeinander folgen müssen, Dokumentation im Schülerbogen

- Information an das Jugendamt und den schulpsychologischen Dienst

- Fordert Eltern schriftlich zur Anhörung auf, Rücksprache mit der Schule,

- Einstellung des Verfahrens, Verwarnung oder Bußgeld

- Überprüfung und Fallverteilung fallzuständige Sozialarbeiterin/ Sozialarbeiter

- Rückmeldung an Schule

- Kenntnisnahme und Beratungsangebot für Lehrkräfte und Eltern, die dieses wünschen

Klassenlehrer*in

Schulstation

Schulleiterin

Schulamt Frau Lehmann

90239 2844

Schulamt

Jugendamt

Frau Otto

90239 2634

Fax: 90239 4544

Christiane.otto@bezirksamt-neukoelln.de

Schulpsychologie

Fr. Beesten

90239 3307

Lucie.beesten@senbjw.berlin.de

3

Wie 2 + Regelmäßiges Fernbleiben

(11 – 20 Fehltage Pro Halbjahr)

- Bereitet gemeinsame Schulhilfekonferenz vor und lädt Eltern, Schülerin oder Schüler, das Jugendamt und die Schulstation zwei Wochen vorher ein

- Abgestimmte Intervention zwischen Schule und Jugendamt,

- Hilfsangebote an die Eltern und die Schülerin/ den Schüler durch das Jugendamt

Schulleitung

Jugendamt und Schule